Hinweis: Diese Übung orientiert sich am klassischen papierbasierten TestDaF-Leseverstehen: 3 Texte, 30 Items und 60 Minuten; 10 Zuordnungsitems, 10 Multiple-Choice-Items und 10 Items „Ja/Nein/Text sagt dazu nichts“.
Lesetext 1 – Zuordnung
A – Bibliothek
Mo–Fr 8–22 Uhr, am Wochenende ab 10 Uhr. In der Prüfungszeit gelten längere Öffnungszeiten. Gruppenräume müssen online reserviert werden.
Mo–Fr 8–22 Uhr, am Wochenende ab 10 Uhr. In der Prüfungszeit gelten längere Öffnungszeiten. Gruppenräume müssen online reserviert werden.
B – Mensa
Täglich drei Hauptgerichte, davon eines vegetarisch. Das Menü ist bis 10 Uhr online sichtbar. Studierende zahlen mit Campuskarte.
Täglich drei Hauptgerichte, davon eines vegetarisch. Das Menü ist bis 10 Uhr online sichtbar. Studierende zahlen mit Campuskarte.
C – Hochschulsport
Das Winterprogramm beginnt am 14. Oktober. Für die meisten Kurse ist eine Anmeldung nötig. Der Lauftreff am Mittwoch ist kostenlos.
Das Winterprogramm beginnt am 14. Oktober. Für die meisten Kurse ist eine Anmeldung nötig. Der Lauftreff am Mittwoch ist kostenlos.
D – Studienberatung
Hilfe bei Studienorganisation, Prüfungen und Fachwechsel. Offene Sprechstunde Dienstag und Donnerstag; ausführliche Gespräche nach Online-Termin.
Hilfe bei Studienorganisation, Prüfungen und Fachwechsel. Offene Sprechstunde Dienstag und Donnerstag; ausführliche Gespräche nach Online-Termin.
E – Fahrradwerkstatt
Reparaturen für Studierende. Kleine Reparaturen möglichst sofort; größere Arbeiten erfordern die Abgabe des Fahrrads.
Reparaturen für Studierende. Kleine Reparaturen möglichst sofort; größere Arbeiten erfordern die Abgabe des Fahrrads.
Ordnen Sie jeder Aussage den passenden Text A–E zu.
1. Welcher Text informiert über Öffnungszeiten?
2. Wo gibt es täglich ein vegetarisches Angebot?
3. Wo sollte man sich bei beliebten Angeboten früh anmelden?
4. Wo kann man einen Termin online vereinbaren?
5. Wo werden kleine Reparaturen möglichst sofort erledigt?
6. Wo gibt es in einer bestimmten Studienphase verlängerte Öffnungszeiten?
7. Wo kann man das Angebot vorab online sehen?
8. Welches Angebot ist kostenlos?
9. Wo erhält man Hilfe bei einem Fachwechsel?
10. Wo werden größere Arbeiten nicht sofort erledigt?
Lesetext 2 – Multiple Choice
Digitale Lehrveranstaltungen und ihre Grenzen
Digitale Lehrveranstaltungen haben sich an vielen Hochschulen dauerhaft etabliert. Vor allem Vorlesungen lassen sich vergleichsweise leicht digital anbieten: Studierende können Aufzeichnungen später ansehen und ihr Lerntempo teilweise selbst bestimmen. Auch für Studierende mit langen Anfahrtswegen kann diese Flexibilität hilfreich sein.
Allerdings bedeutet eine digitale Veranstaltung nicht automatisch mehr Flexibilität. Wenn Lehrende feste Online-Termine verlangen, bleibt der zeitliche Spielraum begrenzt. Technische Probleme oder eine instabile Internetverbindung können den Lernprozess ebenfalls stören.
Eine weitere Herausforderung betrifft die Kommunikation. In einem Seminar entstehen Nachfragen und Diskussionen oft spontan. Online ist es schwieriger, solche Situationen genauso dynamisch zu gestalten. Deshalb kombinieren einige Hochschulen digitale Materialien mit Präsenzphasen. Dieses Blended Learning soll die Vorteile beider Formen verbinden: digitale Inhalte ermöglichen individuelles Lernen, während Präsenzveranstaltungen den persönlichen Austausch fördern.
Entscheidend ist daher weniger die Frage, ob eine Veranstaltung digital oder analog stattfindet. Wichtiger ist, welche Lernziele verfolgt werden und welche Form dafür geeignet ist. Für eine Einführung in ein Fach kann eine aufgezeichnete Vorlesung sinnvoll sein; bei praktischen Übungen oder intensiven Diskussionen kann die direkte Zusammenarbeit dagegen unverzichtbar sein.
Digitale Lehrveranstaltungen haben sich an vielen Hochschulen dauerhaft etabliert. Vor allem Vorlesungen lassen sich vergleichsweise leicht digital anbieten: Studierende können Aufzeichnungen später ansehen und ihr Lerntempo teilweise selbst bestimmen. Auch für Studierende mit langen Anfahrtswegen kann diese Flexibilität hilfreich sein.
Allerdings bedeutet eine digitale Veranstaltung nicht automatisch mehr Flexibilität. Wenn Lehrende feste Online-Termine verlangen, bleibt der zeitliche Spielraum begrenzt. Technische Probleme oder eine instabile Internetverbindung können den Lernprozess ebenfalls stören.
Eine weitere Herausforderung betrifft die Kommunikation. In einem Seminar entstehen Nachfragen und Diskussionen oft spontan. Online ist es schwieriger, solche Situationen genauso dynamisch zu gestalten. Deshalb kombinieren einige Hochschulen digitale Materialien mit Präsenzphasen. Dieses Blended Learning soll die Vorteile beider Formen verbinden: digitale Inhalte ermöglichen individuelles Lernen, während Präsenzveranstaltungen den persönlichen Austausch fördern.
Entscheidend ist daher weniger die Frage, ob eine Veranstaltung digital oder analog stattfindet. Wichtiger ist, welche Lernziele verfolgt werden und welche Form dafür geeignet ist. Für eine Einführung in ein Fach kann eine aufgezeichnete Vorlesung sinnvoll sein; bei praktischen Übungen oder intensiven Diskussionen kann die direkte Zusammenarbeit dagegen unverzichtbar sein.
11. Welcher Vorteil digitaler Vorlesungen wird genannt?
12. Für wen kann digitale Lehre besonders hilfreich sein?
13. Was kann die Flexibilität einer Online-Veranstaltung einschränken?
14. Welches technische Problem wird erwähnt?
15. Was ist eine Herausforderung bei der Online-Kommunikation?
16. Was bezeichnet „Blended Learning“?
17. Was sollen Präsenzveranstaltungen besonders fördern?
18. Wovon hängt die geeignete Unterrichtsform vor allem ab?
19. Welche Veranstaltung kann besonders gut aufgezeichnet angeboten werden?
20. Welche Aussage fasst den Text am besten zusammen?
Lesetext 3 – Ja / Nein / Text sagt dazu nichts
Stadtbegrünung und Mikroklima
In dicht bebauten Städten können sich Straßen und Gebäude im Sommer stark aufheizen. Fachleute sprechen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Begrünte Flächen können dazu beitragen, die lokale Temperatur zu senken. Bäume spenden Schatten, während Pflanzen über ihre Blätter Wasser abgeben. Dieser Prozess, die Evapotranspiration, kann die Umgebung zusätzlich abkühlen.
Eine Untersuchung an mehreren europäischen Hochschulstandorten verglich unterschiedlich gestaltete Innenhöfe. Besonders deutlich war der Effekt dort, wo größere Bäume mit ausreichend bewässerten Grünflächen kombiniert wurden. Kleine bepflanzte Flächen hatten ebenfalls einen positiven Einfluss, konnten die Temperatur jedoch weniger stark verändern. Auch Pflanzenauswahl, Bodenbeschaffenheit und Wasserversorgung spielen eine Rolle.
Stadtbegrünung kann außerdem die Aufenthaltsqualität verbessern. Befragungen zeigen, dass Menschen begrünte Plätze häufig als angenehmer empfinden als vollständig versiegelte Flächen. Daraus folgt jedoch nicht, dass jede Grünfläche automatisch zu einer höheren Nutzung führt. Entscheidend sind unter anderem Lage, Zugänglichkeit und Eignung für die jeweiligen Nutzergruppen.
Für die Stadtplanung ergibt sich eine komplexe Aufgabe. Begrünung muss mit Wohnraum, Verkehr, Leitungsnetzen und der Pflege öffentlicher Flächen abgestimmt werden. Die Forschenden empfehlen deshalb keine einzelne Standardlösung, sondern standortbezogene Konzepte. Auch langfristige Kosten und zukünftiger Wasserbedarf sollten berücksichtigt werden.
In dicht bebauten Städten können sich Straßen und Gebäude im Sommer stark aufheizen. Fachleute sprechen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Begrünte Flächen können dazu beitragen, die lokale Temperatur zu senken. Bäume spenden Schatten, während Pflanzen über ihre Blätter Wasser abgeben. Dieser Prozess, die Evapotranspiration, kann die Umgebung zusätzlich abkühlen.
Eine Untersuchung an mehreren europäischen Hochschulstandorten verglich unterschiedlich gestaltete Innenhöfe. Besonders deutlich war der Effekt dort, wo größere Bäume mit ausreichend bewässerten Grünflächen kombiniert wurden. Kleine bepflanzte Flächen hatten ebenfalls einen positiven Einfluss, konnten die Temperatur jedoch weniger stark verändern. Auch Pflanzenauswahl, Bodenbeschaffenheit und Wasserversorgung spielen eine Rolle.
Stadtbegrünung kann außerdem die Aufenthaltsqualität verbessern. Befragungen zeigen, dass Menschen begrünte Plätze häufig als angenehmer empfinden als vollständig versiegelte Flächen. Daraus folgt jedoch nicht, dass jede Grünfläche automatisch zu einer höheren Nutzung führt. Entscheidend sind unter anderem Lage, Zugänglichkeit und Eignung für die jeweiligen Nutzergruppen.
Für die Stadtplanung ergibt sich eine komplexe Aufgabe. Begrünung muss mit Wohnraum, Verkehr, Leitungsnetzen und der Pflege öffentlicher Flächen abgestimmt werden. Die Forschenden empfehlen deshalb keine einzelne Standardlösung, sondern standortbezogene Konzepte. Auch langfristige Kosten und zukünftiger Wasserbedarf sollten berücksichtigt werden.
JA = stimmt · NEIN = widerspricht dem Text · TEXT SAGT DAZU NICHTS = Information fehlt.
21. Begrünte Flächen können zur Senkung der lokalen Temperatur beitragen.
22. Nur sehr große Grünflächen haben einen positiven Einfluss auf die Temperatur.
23. Die Evapotranspiration bezeichnet die Abgabe von Wasser über Pflanzen.
24. Die Untersuchung wurde ausschließlich an deutschen Universitäten durchgeführt.
25. Die Auswahl der Pflanzen kann für die Wirkung einer Grünfläche relevant sein.
26. Menschen empfinden vollständig versiegelte Flächen grundsätzlich als angenehmer.
27. Jede Grünfläche führt automatisch zu einer höheren Nutzung.
28. Begrünung muss mit anderen städtischen Anforderungen abgestimmt werden.
29. Der Text nennt einen festen Prozentsatz für die Temperatursenkung.
30. Die Forschenden empfehlen für jede Stadt dieselbe Standardlösung.
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